Körperdialog

Woran erkenne ich, ob ich flach atme?

Eine sehr schöne Beschreibung des Atems habe ich auf der Internetseite
http://www.panik-attacken.de gefunden:
Ich zitiere einmal einen kleinen Ausschnitt über die flache Atmung, der sehr viel sagend ist. Die flache Atmung findet nur im Brustkorbbereich statt:
Zur Brustatmung gehört auch die Schulter-(Schlüsselbein-), Flanken-(Untere Rippen-) und Rückenatmung. Bei der Schulteratmung bewegen sich in der Einatmungsphase die Schultern in Richtung der Ohren.
Weil bei der Schulteratmung Muskeln des Schlüsselbeins benutzt werden, die normalerweise zum Atmen nicht gebraucht werden, spricht man auch von Schlüsselbein- oder Hochatmung. Die Schulter-(Schlüsselbein-)Atmung ist die schlechteste und ineffizienteste Atmungsform, weil mit sehr viel Energie relativ wenig Luft bewegt wird. Durch das Hochziehen der Schultern wird der Brustkorb nicht erweitert, sodass sich die Lunge nicht genügend ausdehnen kann. Es kommt zu einem unangenehmen Luftstau im oberen Brustkorb, der eine Einatmung im unteren Lungenbereich verhindert. Die muskuläre Verspannung im Schulter- und Brustbereich verhindert ein entspanntes Ausatmen.“
Im Gegensatz dazu steht die Zwerchfellatmung. Auch hier möchte ich ein kurzes Zitat einfügen von derselben Internetseite:
„Die Zwerchfellatmung ist die „normale“ Atmung in Ruhe. Sie beruht auf einer Anspannung (Abflachung) des Zwerchfells beim Einatmen, wodurch die Lunge sich ausdehnen kann und das untere Drittel der Lunge durchlüftet werden kann, und einer Entspannung (Krümmung) beim Ausatmen, wodurch die Lunge zusammengepresst wird.
Die beiden Lungenflügeln hängen frei im Brustkorb und werden bei der Einatmung auseinandergezogen. Durch das Auseinanderziehen der Lunge beim Tiefertreten des Zwerchfells entsteht scheinbar ein Hohlraum (ein Unterdruck in Wirklichkeit), in den die Luft passiv hineingesogen wird.
Die Lunge kann sich durch die Zwerchfellatmung nach unten weiter ausdehnen und mehr Luft aufnehmen. Im untersten Drittel ist aufgrund der Schwerkraft auch das meiste Blut zur Sauerstoffaufnahme.“
Und die effizienteste Atmung ist die Vollatmung, bei der der Atmen wie eine Welle durch den Körper strömt. Während des Einatmens hebt sich die Bauchdecke und dann strömt die Atemluft langsam nach oben über Rippen, Rücken, Flanken bis in den Schulterbereich. Anschließend wird tief ausgeatmet.

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