Impulse

Gönne Dir einen Moment der Ruhe

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Nehmen Sie Ihr Fingerlabyrinth zur Hand. Setzen Sie sich aufrecht hin, beide Füße berühren fest den Boden. Legen Sie nun einen Finger auf den Eingang des Labyrinthes.

Führe deinen Finger auf den Weg des Labyrinthes. Fühle dabei jede Wendung, jede Biegung. Laß alle Gedanken, die dich ablenken, wie eine Wolke weiterziehen. Bleibe mit deiner Wahrnehmung bei deinem Finger. Wenn du die Mitte erreichst, halte einen Moment inne. Dann laß deinen Finger die einzelnen Rosenblätter durchfahren.
Im ersten Blatt stelle dir einen schönen Ort vor, wo du jetzt gerne wärst, um zu erholen. Wechsle nun zum zweiten Rosenblatt, atme dabei tief und ruhig. Spürst du den Wind, der an deinem Ort weht und durch dein Gesicht streift? Fühlst du die Sonne auf der Haut? Oder regnet es leise Tropfen, die dich angenehm erfrischen? Fühle einen Moment hinein und wechsle dann zum nächsten Rosenblatt. Stell dir vor, du setzt dich auf den Boden an deinem Ort. Fühle den Untergrund, lass dich hinein sinken. Vielleicht stellst du dir auch vor, dass du dich hinlegst? Spüre mit dem ganzen Körper den Boden. Im nächsten Rosenblatt siehst du dich immer noch auf dem Boden liegen. In dir steigt tiefe Dankbarkeit auf für die Schönheit dieses Ortes, die Ruhe, die er ausstrahlt und dir schenkt. Im folgenden Rosenblatt beginnst du die Töne des Ortes zu hören, ein Rauschen, ein Summen, Vogelgezwitscher. Im letzten Rosenblatt fühlst du, wie dein entspannter Atem ruhig bis in den Bauch fließt. Mit diesem Bild und deinen Gefühlen landet dein Finger in der Mitte. Nimm dir Zeit und halte inne. Genieße das Gefühl des Bodens unter dir, lausche der Natur um dich herum, fühle die tiefe Dankbarkeit. Mit jedem Atemzug breitet sie sich in deinem Inneren weiter aus. Genieße diesen Augenblick, bleibe ganz bei dir.
Noch einige Atemzüge, dann lasse deinen Finger den Rückweg gehen in deinem Tempo. Kannst du die Ruhe der Mitte mit hinaus nehmen? Am Endes des Weges, beim Verlassen des Labyrinthes, sage ein kurzes, innerliches „Danke“.